Hoos London Dry Gin

Kein Gin wie jeder andere


Keine andere Spirituose hat in den letzten Jahren ein solches Comeback aufs Bar-Parkett gelegt wie der gute alte Gin. Früher als Fusel der Armen verschrien und in London gar als „Mutters Ruin“ verunglimpft, ist der Wacholderschnaps mittlerweile so en vogue wie nie und noch immer das Trendgetränk der Stunde in den Bars dieser Welt.

Das konnte nur passieren, weil sich einige leidenschaftliche Menschen und Geschmackskünstler einfach nicht mir dem zufrieden geben wollten, was die riesigen Destillerien auf den Markt warfen. Einer von ihnen ist Heiko Hoos, der mit seinem Hoos London Dry Gin seit einiger Zeit für mächtig Aufruhr in der Welt der Spirituosen sorgt. Die Idee des findigen Baden-Württembergers: Ein Gin, der zeitgemäß und elegant ist, aber dennoch nach der traditionellen Herstellungsmethode in einer kleinen Kupferbrennblase produziert wird.

Das ist, mit Verlaub, mehr Aufwand, als man heutzutage eigentlich leisten muss, um mit seinem Gin auf begeisterte Genießer zu stoßen. Doch Hoos will eben nicht einfach nur einen weiteren Gin auf den Markt bringen. Er will das alte Handwerk pflegen und ehren – und das aus Sicht des 21. Jahrhunderts. Anstatt also möglichst große Mengen zu produzieren, füllt Hoos immer nur sehr wenig ab; um die Qualität zu wahren, aber auch, um bei jedem Produktionsschritt dabei zu sein. Pro Brennvorgang verlassen gerade mal 120 Halbliterflaschen die kleine Manufaktur. Es ist also schon etwas Besonderes, einen Gin von Hoos zu genießen.

Der präsentiert sich uns Gin-Trinkern als trockene, wunderbar runde und vielschichtige Kreation, in der satte 15 verschiedene Botanicals für ein umwerfendes Aroma sorgen: Majoran und Kardamomsamen, aber süßer Fenchel, Kamille, Kiefernsprossen oder Zitronenmelisse. Nachdem der Brand einige Wochen separat ruhen durfte, wird er noch mit reinem Quellwasser aus dem Pfälzer Wald verfeinert. Und selbst da merkt man, dass es eben nicht egal ist, welches Wasser man an seinen Wacholderschnaps lässt.

Vier verschiedene Schöpfungen hat Hoos mittlerweile in seinem Portfolio, jede für eine ganz eigene „Gin O‘Clock“: Sein London Gin ist eine souveräne, elegante Spirituose, sein Reserve Gin reifte vier Wochen in einem Eichenfass. Etwas abenteuerlustiger und gerade deswegen hochspannend: Pink Grapefruit mit Saft und Schale von der Grapefruit. Sensationell ist aber auch der Lapsang-Gin, der durch den edlen chinesischen Lapsang-Tee eine regelrecht rauchige Note erhält. Oder, um es mit anderen Worten zu sagen: Die Gins von Heiko Hoos kann man mit Vergnügen und Genuss pur trinken. Und damit ist in diesem Metier eigentlich schon alles gesagt.


info@hoos-london-gin.de
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