Hotel Sacher

Es gibt Hotels, deren bloßer Name eine Geschichte erzählt. Und selbst unter ihnen nimmt das Hotel Sacher eine Ausnahmestellung ein. Ob man nun schon zu Gast war in diesem ehrwürdigen Haus in Wien, ob man ehrfürchtig daran vorbeigelaufen ist, ob man die weltberühmte Torte verkostet oder nur den mehrteiligen Film kennt: Das Hotel Sacher ist eine Institution. Und das bis heute aus sehr, sehr gutem Grund.

Das Haus ruht sich zu keinem Zeitpunkt auf seinem glänzenden Ruf aus. Und nimmt die Herausforderung, eines der bedeutendsten Luxushotels in einer von Europas schönsten Städten zu sein, mit jedem neuen Tag an. Dazu reicht es nicht, den Gästen ein Dach über dem Kopf zu bieten. Nein, wer in seinem Hotel schon Queen Elizabeth und John F. Kennedy zu Gast hatte, der weiß, dass es auf eine ganz besondere Balance ankommt: Wiener Charme und Weltoffenheit, gelebte Geschichte und hochmoderne Ausstattung, aufmerksamer Service und Privatsphäre.

Das führt dazu, dass wir gar nicht wissen, worin wir uns als erstes verlieben sollen. In das prachtvolle Gebäude selbst, gelegen direkt gegenüber von der Wiener Staatsoper? In die Empfangshalle, die selbst in einem Palast nicht prächtiger sein könnte? Zweifellos. In die eleganten und nach allen Regeln der Kunst ausstaffierten Suiten und Zimmer, die monarchisches Flair mit luxuriöser Möblierung und einem ausgefeilten Lichtkonzept verbinden? Unbedingt, immerhin zeichnet Stilikone Pierre-Yves Rochon für die Innenausstattung verantwortlich. Besser nächtigt es sich in der Donaumetropole nirgendwo.

Vielleicht verfällt man aber auch einfach den hauseigenen Restaurants Rote Bar und Grüne Bar. Ersteres, bekrönt mit einer Haube, hat sich den Wiener Genüssen verschrieben, das zweite konnte schon zwei Hauben erkochen und begeistert Gourmet mit französisch geprägter und international inspirierter Hochküche. Eine Wucht und unvergesslich, soviel ist sicher. Und als wir dann die Blaue Bar betreten, fühlen wir uns gleich mal ein Jahrhundert in die Vergangenheit versetzt. Wir verstehen sofort, weshalb diese Bar einen weltweit ausgezeichneten Ruf genießt: Das elegante und ruhige Fleckchen Erde entstammt dem Lehrbuch der gehobenen Barkultur und verzaubert seit jeher Hotelgäste, Opernbesucher und Nachtschwärmer. Und eingeschlossen. Natürlich müssen wir auch noch über die berühmteste Torte der Welt sprechen: 1832 erfunden, seither nach einem streng geheimen Rezept angefertigt: Die Sacher Torte allein ist einen Wienbesuch wert – und sogar noch viel besser als ihr Ruf.

Das gilt im Übrigen für alle Aspekte dieses besonderen Hauses. Denn am Ende zählt nicht die Anzahl der Sterne, nicht der himmlische Spa-Bereich und nicht die lange Liste der Berühmtheiten, die schon im Sacher genächtigt haben. Am Ende zählt das gewisse Etwas, das hier in jedem Winkel des Hauses präsent ist. Und das kann mit keinem Geld der Welt erkauft werden.


wien@sacher.com
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