Hotel Zoo Berlin

Berlins neue Eleganz


Es gab wohl keine andere Stadt, die in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine solche Strahlkraft besaß wie Berlin. Aus der ganzen Welt kamen sie in die Metropole, die Bohemians und die Dandys, die Künstler und Lebenskünstler, die Reichen und Schönen, die Neugierigen und Berühmten. Berlin war ihr Tummelplatz – und das Hotel Zoo ihr Hauptquartier. Der Stern des Kurfürstendamms, so wurde das Hotel früher genannt. Und dank Designerin Dayna Lee von den exquisiten Powerstrip Studios erstrahlt er heute wieder erneut.

Die gefragte Designerin hat das schwierige Kunststück vollbracht, das legendäre Hotel neu zu inszenieren ohne dafür seinen geschichtsträchtigen Charakter zu opfern. Das hat sie einerseits mit einer bemerkenswerten Liebe zum Detail vollbracht, andererseits mit dem Erhalt alter Gebäudeelemente und dem behutsamen Einsatz eines neuen Zeitgeists. Heraus kommt ein aufsehenerregendes Townhouse, das so auch in New York oder London stehen könnte und eine neue Eleganz in der Hauptstadt einführt.

Bis in die Fünfziger hinein war das 1891 als Privatresidenz errichtete Gebäude ein Fixstern am Hotelhimmel der Prominenten und Exklusiven. Das kann es jetzt wieder werden: Überaus stimmig wurde die bewegte Geschichte des Hauses auf das Design und die Einrichtung übertragen. Das ist keine Floskel: Mühevoll wurden die über 120 Jahre alten Backsteinwände wieder freigelegt. Was sie uns wohl erzählen würden, wenn sie reden könnten?

Nach diesem schönen Prinzip der Restaurierung ist das ganze Haus aufgebaut: Die 130 geräumigen Zimmer und 14 opulenten Suiten sind alle individuell gestaltet und könnten sich kaum stärker von normalen Hotelquartieren unterscheiden: Ausgefallene Einrichtung, ungewöhnliche Architektur, mal eine freistehende Wanne, mal ein offenes Bad, mal ein Kamin: Jeder Raum für sich ist eine eigene Welt. Gemeinsam sind ihnen die typisch hohen Decken der Berliner Noblesse, Blickfang sind die maßgeschneiderten Möbelstücke. Stuckdecken, offene Kamine, hohe Industriefenster und diese gewaltigen alten Wohnungstüren schaffen eine warme, heimelige Atmosphäre, die sich irgendwie gar nicht mehr nach Hotel anfühlt.

Der Service und die Ausstattung aber natürlich schon: Concierge-Betreuung rund um die Uhr, heilsame Spa-Treatments, ein wunderbar offener und weltgewandter, dabei zu jeder Zeit zurückhaltender Service, das kulinarische Spitzendoppel aus dem noblen Grace Restaurant und der stilvollen Grace Bar, wo schon mal Brad Pitt oder Sienna Miller durch die Tür kommen können, und natürlich die Toplage am Prachtboulevard Ku‘Damm im Herzen der Weltstadt: Das Hotel Zoo wird seinem Ruf als Haus von Welt in jeder Hinsicht gerecht. Wieder einmal.


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