Weingut Sutter

Neuer Ideen mit alten Wurzeln


Wenn sich die Geschichte eines Weinguts bis ins ferne Jahr 1671 zurückverfolgen lässt, dann ist Tradition fest im Arbeitsalltag verankert. Beim Weingut Sutter im schönen österreichischen Weinviertel ist ein weit zurückreichender Stammbaum aber nicht alles; zur Tradition gesellen sich hier ein ungemein stark ausgeprägter Pionierdrang, ein Händchen für kühne Visionen und neue Impulse. Dies brachte August Sutter, der Großvater des heutigen Besitzers Leopold, schon 1928 dazu, Wein in Flaschen zu füllen – ein vollkommenes Novum, das in der damaligen Zeit für reichlich Stirnrunzeln unter Weintrinkern gesorgt haben dürfte.

Dem ehrwürdigen Sutter war es egal. Und heute? Heute weiß man um die Fortschrittlichkeit seiner Denkweise. Diese Philosophie, diese Herangehensweise an ein uraltes Handwerk haben sich Leopold und seine Frau Doris bewahrt. Mehr noch: Sie haben sie zur obersten Maxime ihrer Arbeit erklärt. Und wenn die Tradition hauptsächlich auf Fortschritt fußt, dann ist stets etwas Spannendes zu erwarten. Schmunzelnd sprechen die beiden heute deswegen auch von einem „neuen Weingut mit alten Wurzeln“, wenn sie ihren Betrieb beschreiben. Diese Wurzeln sind nicht zu übersehen: Allein das Weingut von 1671 hat in seinem alten Gemäuer mehr Geschichte gespeichert als man jemals erzählen kann.

Längst sind Sutters weit über die Grenzen des Weinviertels und ganz Österreich hinaus als echte Veltliner-Überzeugungstäter bekannt, die den kompromisslos auf Qualität geeichten Weg des Großvaters fortsetzen und der österreichischen Vorzeigesorte mit frischen Ideen, rigorosem Anspruch und wunderbarer Frische eine verdient spektakuläre Bühne bereiten. Ihr fruchtig-nussiger Roter Veltliner ist eine wahre Wonne, der Weinviertel DAC Grüne Veltliner betört mit pfeffriger Würze und ungeahnter Tiefe. Burgunder können sie auch, muss man aber natürlich anmerken. Ganz allgemein gilt hier: Wein muss schmecken und Spaß machen, natürlich muss er das. Er darf aber eben gern auch raffiniert und elegant sein. Darin sind dich die beiden genau so einig wie in ihrer Hingabe, die sie gemeinsam in ihr Weingut investieren. Jeder bringt vom Weinberg über den Keller bis zur Verkostung seine Persönlichkeit und Kompetenz ein, jeder lebt, brennt, steht ein für den Rebensaft.

Das merkt man, das macht den Unterschied: Hier sind zwei Vollblutwinzer am Werk, die nicht einfach Wein in Flaschen füllen; sie füllen immer auch ein Stück von sich selbst mit ab – und bereichern das wunderbare Weinviertel so mit Dingen, die man nicht kaufen kann: Charakter, Visionen und Mut.


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