20 FRAGEN AN …

Peter Fetz

Hotelier | www.hirschenschwarzenberg.at

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Mich in vielen verschiedenen Dingen ein bisschen auszukennen.

Was treibt Sie an?

Neugierde und Leidenschaft. Und wahrscheinlich auch eine gehörige Portion Idealismus. Ich will, dass mein Unternehmen sein Umfeld positiv beeinflusst.

Ärgern Sie sich über Kritik?

Ganz ehrlich gesagt: Ja das tue ich. Besonders dann, wenn sie von Menschen kommt, die nicht wissen, was hinter dem steckt, was wir tun. Von vielen anderen schätze ich sie sehr.

Wohin geht Ihre nächste Reise?

Kopenhagen, das Land der unbegrenzten gastronomischen Möglichkeiten.

Was kann Ihre Sekretärin, was Ihr iPhone nicht kann?

Meine Sekretärin heißt Alexa und versteht sich super mit meinem iPhone.

Sind Sie ein Late-Night-Checker oder ein Early-Bird?

Als Jungunternehmer leider meistens beides, derzeit.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant?

Restaurants sind mein Leben, deshalb ist das eine schwierige Frage. Ich glaube derzeit ist es das MAST in Wien. Die Jungs machen fast alles richtig.

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Die Bregenzerache am Morgen schwemmt fast alle Sünden der Nacht weg.

Wie kann man Sie kulinarisch verwöhnen?

Alter Bergkäse, eine Flasche leicht gekühlten Cabernet Franc von Francois Saint-Lo, Clams Ramen in der Mochi Ramen Bar, Manila 2015 von Martin Nittnaus nach 30 Minuten im Glas, Landjäger vom Salzgeber, halb gekochte Fische im Le Bernardin in New York, Gemüsesuppe mit frischem Gemüse aus dem Garten, Sure Grumpora von meiner Oma – soll ich weiter machen? ?

Wie entspannen Sie?

Wenn die Dinge hart auf hart kommen, tue ich was mein Freund Hubert Peter mir mal geraten hat: ich setze mich in den Wald und schaue eine Zeit lang in die Luft. Irgendwie wirken dann alle Dinge nur noch halb so tragisch.

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Loyalität, Zuverlässigkeit, Unaufgeregtheit, Kreativität.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Unterleuten von Juli Zeh. Ich habe es geschenkt bekommen nachdem ich wieder in meine Heimatgemeinde Schwarzenberg gezogen bin.

Was ist für Sie ein perfekter Tag?

Vormittags eine Skitour aufs Bödele, nachmittags ein paar gute Ideen auf die Welt bringen, am Abend einen super Service schicken der den Menschen Freude bereitet. Dann ein Glas Wein mit meiner Freundin trinken.

Worauf sind Sie stolz?

Dass ich unglaublich gute Menschen um mich habe und ihnen von Zeit zu Zeit etwas Gutes tun kann.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich hätte gerne so eine Art Küchenlabor an einem schönen Platz. An freien Tagen kann man sich dort alleine oder mit Gleichgesinnten einsperren und neue Dinge probieren. Es wird auch einen Weinkeller geben. Dann sitzt man auf einer Terrasse, genießt die Aussicht, spielt gute Musik und verhandelt die Welt.

Ihr Lieblingsgericht?

Unmöglich zu beantworten.

Wofür haben Sie kein Verständnis?

0-Bock-Einstellung, wenn Menschen in Restaurants in voller Lautstärke am iPod Filme schauen, exponentiell wachsende Bürokratie & Überreglementierung, Zipfer Bier.

Welches Talent hätten Sie gerne?

Ich würde gerne singen können. Ich tu’s immer. Das Feedback ist allerdings desaströs.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Eat well. Drink well.

Das Leben ist zu kurz, um …

… seine nächste Reise nicht sicherheitshalber in den Bregenzerwald zu machen.

Wie definieren Sie Luxus?

Menschen zu haben, mit denen man die schönen Dinge teilen kann.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Landjäger, Lustenauer Senf, 2-3 Mohrenbräu, Bergkäse und verschiedenes Gemüse.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Kässpätzle im Hirschen mit Birnenschnaps.


Foto: Philipp Moosbrugger